Podologie - Die Behandlung für die Erhaltung gesunder Füße

Podologie ist die Behandlung und Erhaltung von gesunden Füßen. In unserem Hause sind 2 Podologen für Sie tätig. Beide haben Ihre staatliche Prüfung im April 2005 abgelegt.

Die Podologie beinhaltet folgende Aufgaben:

Vorbeugemaßnahmen gegen Fußschäden. Bereits geschädigte Füße durch besondere Behandlungsmaßnahmen- und Techniken beschwerdefrei zu halten.
Eine Bestrahlung als psychische Maßnahmen. (Iontophorese)

Eine Maßnahme zur Erhaltung des gesunden Fußes ist die Fußberatung und Fußinspektion.

Bei der Podologie können wir Ihnen folgende vorbeugende und geeignete Maßnahmen um Fußschäden zu vermeiden anbieten:

Schuhinspektion
Die Anfertigung von Orthosen oder Orthesen
Orthonoxiespange nach Fraser für den Nagel
Fußambulanz
Entfernung von Clavus und Hyperkeratose

Zum Einsatz spezieller Behandlungsmethoden, um den geschädigten Fuß zu therapieren bzw. beschwerdefrei zu halten bieten wir:

Einen Entlastungsschuh
Eine Warzenbehandlung
Die Entfernung von Clavus und Hyperkeratose
Nach Anweisung des Arztes zu arbeiten

Wie läuft eine Behandlung ab?

Die Fußuntersuchung ist vor einer Behandlung immer die erste Maßnahme.

Die Anamnese ist die Vorgeschichte einer Erkrankung. Durch sie soll die Ursache einer Hauterkrankung oder Fehlstellung des Fußes geklärt und sichtbar gemacht werden.

Vor Behandlungsbeginn werden nach Risiken wie Blutgerinnungsstörungen (Macumar), Spätkomplikationen bei Diabetes oder Allergieneigungen gefragt, um Behandlungsmethoden und-maßnahmen danach auszurichten.

Die Inspektion des Fußes

Bei der Inspektion oder auch Sichtbefund genannt, werden Auffälligkeiten, die mit bloßem Auge zu erkennen sind, erfasst. Dazu zählen das Gangbild, die Körperhaltung des Patienten, Haut- und Nagelveränderungen und Fehlstellungen des Fußes und der Zehen.

Auch die psychische Verfassung des Patienten darf nicht außer Acht gelassen werden. Denn gerade depressive Stimmungsschwankungen können zu einer Veränderung der Körperhaltung und der Schmerzempfindung führen.
Das Gangbildes eines Menschen verändert sich im Laufe des Lebens, wodurch sich auch Veränderungen der Fußprobleme ergeben.

Palpation - der Tastbefund

Palpation bedeutet eine Untersuchung durch Betasten.
Wärme und Schwellungen können Zeichen für Entzündungen sein. Kalte, blasse Füße mit athriphischer Haut können Zeichen einer Gefäßerkrankung sein. Dies muß jedoch von einem Arzt abgeklärt werden.
Starke Verhornungen geben Aufschluss über mechanische Belastungszustände, die sich über Knochen und Gelenkdeformationen befinden.

Nachdem die Anamnese, der Sichtbefund und die Palpation durchgeführt worden sind, wird die Behandlung in folgenden Schritten weitergeführt:

es folgt ein Fußbad,
die Hornhaut wird entfernt,
die Nägel werden geschnitten,
dann werden die Nägel gefräst.
Sulkus, das sind Furchen und Rinnen werden sondiert, das heißt mit einer Sonde untersucht.
Krankhaft Veränderungen, harte Haut, Hühneraugen usw. werden entfernt.
Es folgt die Behandlung der restlichen Probleme am Fuß.
Bei einer Wundversorgung eine spezielle Therapie
und zum Schluß werden die Füße eingecremt.

Behandlungsmaßnahmen sind auf Heilmittelverordnung verschreibungsfähig.